„Die Macht der Etrusker“ – schreibt der römische Historiker Titus Livius – “erstreckte sich vor der römischen Herrschaft weit über Land und Meer“. Rom wurde in archaischer Zeit von der etruskischen Kultur stark beeinflusst und unterhielt mit den etruskischen Städten enge politische und wirtschaftliche Beziehungen. Im 6. Jh. v. Chr. wurde die Stadt am Tiber nach der antiken Überlieferung sogar von Königen etruskischer Abstammung regiert. Der Aufstieg Roms zur herrschenden Macht in Italien führte später zu Auseinandersetzungen mit den Etruskern, deren Städte zwischen dem 3. und dem 1. Jh. v. Chr. in den römischen Machtbereich eingegliedert wurden. Der Basiskurs hat zum Ziel, die Wechselbeziehungen zwischen Etrurien und Rom bis zur „Romanisierung“ der Etrusker näher zu betrachten. Zugleich soll es natürlich auch um die Frage gehen, in welchem Maße Rom etruskische Elemente in seine Kultur, Politik und Gesellschaft aufnahm und wie das etruskische Kulturgut in der römischen Welt rezipiert und wahrgenommen wurde.

Update: über diesen Moodlekurs werde ich den TeilnehmerInnen Materialien zur Vor- und Nachbereitung der einzelnen Lerneinheiten zur Verfügung stellen. Die Onlinematerialien werden durch Videokonferenzen (über den Videodienst Zoom) ergänzt, in welchen bestimmte Inhalte ausführlicher erläutert werden und der Austausch zwischen Dozentin und TeilnehmerInnen ermöglicht wird. Für die Vorbereitung der Referate werde ich auf digitalisierte Bibliotheksmaterialien hinweisen.