Im Museum werden Zeugnisse der griechischen und der römischen Antike
einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Im Zentrum steht nicht (nur) die
künstlerische Qualität der ausgestellten Werke: aus der Betrachtung der
Exponate ergibt sich ein Bild der sozialen, wirtschaftlichen und politischen
Verhältnisse in unterschiedlichen Epochen und in unterschiedlichen Teilen der
antiken Welt. Das Ausstellungskonzept spielt dabei eine sehr wichtige Rolle:
von der Präsentation der Exponate hängt die Wirksamkeit der Vermittlung von
Wissen und damit auch die Art der Rezeption der Antike durch den Besucher ab.
In der Übung werden die Grundlagen der Museologie und die wichtigsten Kriterien
für die Anordnung und Präsentation musealer Gegenstände in Dauer- und
Sonderausstellungen erläutert. Die Techniken der Museumswissenschaft und die
Funktion von Exponaten in der Vermittlung von Wissen über die Alte Geschichte
werden darüber hinaus am konkreten Beispiel der Münchner Museen betrachtet.
Update: über diesen Moodlekurs werde ich den
TeilnehmerInnen Materialien zur Vor- und Nachbereitung der einzelnen
Lerneinheiten zur Verfügung stellen. Die Onlinematerialien werden durch
Videokonferenzen (über den Videodienst Zoom) ergänzt, in welchen bestimmte
Inhalte ausführlicher erläutert werden und der Austausch zwischen Dozentin und
TeilnehmerInnen ermöglicht wird.

- Trainer/in: Annalisa Calapà