# ------------------------------------------------------------------------------ # -------- Übung zur Vorlesung Generalisierte Regressionsmodelle --------------- # -------- R Code / Blatt 9 --------------- # ------------------------------------------------------------------------------ # -------- Aufgabe 1 ---------------------------------------------------------- # Daten einlesen: load("alligator.rda") str(alligator) attach(alligator) # Überblick: Bivariater Zusammenhang von Geschlecht und Nahrung table(Geschlecht,Nahrung) # (a) # Package für Multinomiales Modell (und mehr) library(nnet) # Multinamiales Modell mit Haupteffekten. Multinom1 <- multinom(Nahrung ~ Geschlecht + Laenge) summary(Multinom1) # Die erste Kategorie von Nahrung (Andere) wird als Refrenz verwendet. Die # Chance auf Fisch als Nahrung gegenüber Andere verändert sich also kaum # (vgl. Standardfehler) in Abhängigkeit von Geschlecht und Größe. Dagegen # fressen weibliche Alligatoren offenbar lieber Invertebrata als männliche, # auch nimmt die Chance auf Invertebrata als Nahrung mit der Größe des # Alligators ab. # Quantifizierung: # Bsp.1: geschätzte (P(I | weibl) / P(A | weibl)) / (P(I | männl) / P(A | männl)) exp(summary(Multinom1)$coefficients[2,2]) # Bsp.2: geschätzte (P(F | weibl) / P(I | weibl)) / (P(F | männl) / P(I | männl)) exp(summary(Multinom1)$coefficients[1,2] - summary(Multinom1)$coefficients[2,2]) # Bsp.3: geschätzte (P(F | +1m) / P(I | +1m)) / (P(F | .) / P(I | .)) exp(summary(Multinom1)$coefficients[1,3] - summary(Multinom1)$coefficients[2,3]) # (b) # Modell mit Wechselwirkungen Multinom2 <- multinom(Nahrung ~ Geschlecht * Laenge) # Vergleich über LQ-Test anova(Multinom1,Multinom2) # Der p-Wert zeigt an, dass Wechselwirkungen zu keiner signifikanten # Modellverbesserung führen # (c) # lade EffectStars Package library(EffectStars) # EffectStars funktionieren viel besser, wenn man alle metrischen Kovariablen # zentriert. Laenge_z <- Laenge - mean(Laenge) star.nominal(Nahrung ~ Laenge_z + Geschlecht, data = alligator, symmetric = F) # der Kreis entspricht einem Effekt \beta_jr von 0, d.h. einer Strahllänge von # exp(0) = 1. Sternspitzen innerhalb dieses Einheits- oder Nulleffekt-Kreises # bedeuten negativen Einfluss einer Kovariable auf die jeweilige Responsekateg., # Sternspitzen ausserhalb des Kreises einen positiven Effekt. Beachte: Die Ref- # kategorie ist hier Andere, dementsprechend liegen die Effekte für Andere immer # exakt auf dem Nullkreis. # Die Zahlen unter den jeweiligen Effekten sind die p-Werte für die einzelnen # Koeffizienten einer Variable für eine Responsekategorie, die Zahlen unter dem # Variablennamen geben den p-Wert dieser Variable als ganzes an. (Beachte: hier # gehen alle Kovariablen grundsätzlich mit mehreren Koeffizienten ein!) detach(alligator)