########################################################################### ############# Loesungen zu Aufgaben aus Tutorium 5 ######################## ########################################################################### # Aufgabe 1 --------------------------------------------------------------- # Datensatz einlesen zufriedenheit <- read.table("https://moodle.lmu.de/pluginfile.php/60324/course/section/15118/zufriedenheit.txt", header = TRUE, na.strings = ".") library(nlme) ### a) # siehe online-Loesung ### b) #mAIC: # - beruht auf marginaler Likelihood # - gebiased, wenn random effects Struktur in den verglichenen Modellen verschieden ist # --> eher zu empfehlen, wenn random effects in beiden Modellen gleich # - bei Vergleich von Modellen mit verschiedenen fixed effects: ML-Schätzung! #cAIC: # - beruht auf konditionaler Likelihood # - für Vergleich bzgl. der random effects Struktur entwickelt # - prinzipiell auch zum Vergleich verschiedener fixed effects Strukturen geeignet # mögliches Vorgehen: # mAIC: Vergleich von Modellen mit unterschiedlichen fixed effects, # bei gleichen random effects # cAIC: Vergleich von Modellen mit unterschiedlichen random effects, # bei gleichen fixed effects ### c) model1_ml <- lme(Zufriedenheit ~ Einkommen + Jahr, random = ~ 1 | Subjekt, data = zufriedenheit, control = lmeControl(opt = "optim"), method = "ML") ## i) # Entscheidung ueber Aufnahme eines fixed effects anhand des mAIC model2_ml <- update(model1_ml, . ~ . + I(Jahr^2)) AIC(model1_ml) AIC(model2_ml) # -> Aufnahme des quadratischen Jahr-Effektes sinnvoll, # da mAIC(model2) < mAIC(model1) ## ii) # Entscheidung ueber Aufnahme des Random Slopes anhand dem cAIC model2_reml <- update(model2_ml, method = "REML") model3_reml <- update(model2_reml, random = ~ 1 + Einkommen | Subjekt) #Laden der Funktion cAIC source("https://moodle.lmu.de/pluginfile.php/60324/course/section/15118/compute_cAIC.R") compute_cAIC(model2_reml, B = 25) compute_cAIC(model3_reml, B = 25) # -> Aufnahme des Random Slopes fuer Einkommen sinnvoll, da cAIC(model3) < cAIC(model2) # Aufgabe 2 --------------------------------------------------------------- # Daten laden library(MASS) data(epil) head(epil) # Binaere Zielgroesse erstellen epil$y_binaer <- (epil$y > 3)*1 ### a) m_glmm <- glmmPQL(y_binaer ~ age + lbase + trt, random = ~ 1 | subject, family = binomial, data = epil) summary(m_glmm) # Konditionale Interpretation der Parameter: # - treatment: # Betrachtet man zwei Personen mit gleichem Random Intercept, gleichen # Auspraegungen in den Kontrollvariablen, jedoch einem unterschiedlichen # Treatment, so ist die Chance, dass die Person mit Treatment mehr als 3 # Anfaelle in 2 Wochen hat, im Vergleich dazu, dass sie hoechstens 3 Anfaelle # hat, multiplikativ um exp(-0.789) = 0.45 veraendert im Vergleich zur Chance der # Person mit Placebo. Die Treatment-Person hat also eine 55% geringere Chance # mehr als 3 Anfaelle in 2 Wochen zu erleiden. # - age: # Wird eine bestimmte Person um 1 Jahr aelter, so steigt die Chance, dass die # Person mehr als 3 Anfaelle in 2 Wochen hat, im Vergleich dazu, dass sie # hoechstens 3 Anfaelle hat, multiplikativ um exp(0.035) = 1.04, also um 4%. # Marginale Interpretationen: # Nicht zulaessig, da Logit-Link verwendet wird! ### b) library(gee) m_gee <- gee(y_binaer ~ age + lbase + trt, id = subject, corstr="unstructured", family = binomial, data = epil) summary(m_gee) # Marginale Interpretation der Parameter: # - treatment: # Die mittlere Chance, dass Personen mehr als 3 Anfaelle in 2 Wochen haben, # im Vergleich dazu, dass sie hoechstens 3 Anfaelle haben, ist bei Personen, # welche das Treatment bekommen, multiplikativ um den Faktor exp(-0.850) = 0.43 # veraendert im Vergleich zur Chance von Personen, welche ein Placebo bekommen - # bei konstant gehaltenen uebrigen Kovariablen. # Personen, welche das Treatment bekommen, haben also eine um 57% geringere # Chance mehr als 3 Anfaelle in 2 Wochen zu erleiden. # - age: 0.04 # Die mittlere Chance, dass Personen mehr als 3 Anfaelle in 2 Wochen haben, # im Vergleich dazu, dass sie hoechstens 3 Anfaelle haben, steigt mit # jedem Jahr multiplikativ um exp(0.037) = 1.04, also um 4% - bei konstant # gehaltenen uebrigen Kovariablen.