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Mit der Einrichtung einer britischen Strafkolonie im Jahr 1788 in Australien, setzte im Zuge des 19. Jahrhunderts eine vermehrt freie Kolonisierung des Kontinents ein. Neben den zahlenmäßig größten Einwanderungswellen aus Großbritannien und Osteuropa, ließen sich auch Deutsche, darunter zahlreiche Juden, in den aufstrebenden Städten Sydney, Melbourne oder einem der vielen Goldgräberorte nieder. Die Begründung jüdischer Gemeinden, an welchen häufig deutsche Juden ihren Anteil hatten, stellten besonders für die stärkste deutsch-jüdische Einwanderungswelle ab 1933 wichtige Anknüpfungspunkte dar.

Der Basiskurs widmet sich den deutsch-jüdische Migrationserfahrungen in Australien zwischen Beginn des 19. Jahrhunderts und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Neben der Betrachtung der einzelnen Migrationswellen, sollen Auswanderungsgründe, und -prozesse rekonstruiert und diese als Teil der Jüdischen Geschichte untersucht werden.

Warum entschieden sich Juden aus Bayern, Preußen oder Württemberg im 19. Jahrhundert für die Auswanderung nach Ozeanien? Welche Erfahrungen machten deutsche Juden, die zwischen Kaiserreich und Zweitem Weltkrieg nach Australien kamen? Antworten auf diese und daran anknüpfende Fragen werden im Rahmen des Kurses anhand von Literatur und Quellen erarbeitet und diskutiert. Bereitschaft und Fähigkeit, mit englischen Texten zu arbeiten, ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs


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