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Im Rahmen der Human-Animal Studies hat das Interesse an Tier-Mensch Beziehungen auch in der Geschichtswissenschaft nochmals deutlich zugenommen, um die Komplexität der Verzahnung zwischen Mensch und Tier in ihrer historischen Dimension zu erschließen. Die Bandbreite an potentiellen Themen ist dabei schier unendlich. Themen, die uns in der Übung beispielsweise beschäftigen könnten, reichen dabei von zoologischen Fantasiewesen und Monstern über die besten Freunde des Menschen wie Hund und Katze hin zur praktischen wirtschaftlichen Nutzung etwa von Pferden, Maultieren, Ochsen und Elefanten als Energielieferanten, Lasttiere, Waffen und Nahrungsmittel. Die symbolische Verwendung von Tieren wie Löwen, Stieren, Schlangen, Schildkröten, Leoparden und Bienen etwa auf Siegel- und Münzbildern eröffnet ferner allgemein die Frage nach den Darstellungskonventionen und der künstlerischen Erfassung bzw. Aneignung von nicht-menschlichen Lebewesen in der Antike. Auch soll natürlich die religiöse Nutzung aller möglicher Wesen als Opfertiere, ihre medizinisch-magische Verwendung, sowie ihre Funktion als textuelle Vehikel von Spektakel, Exotik und Erotik nicht zu kurz kommen. Dabei soll stets die Frage nach den Strukturfunktionen von Tieren in antiken Gesellschaften im Zentrum stehen und nach den Ambivalenzen im Tier-Mensch Verhältnis gefragt werden, die sich aus dem Spannungsfeld Gefährten – Konkurrenten – Objekte ergeben.

Prüfungsformen im Master und GPS: RE

Achtung Covid-19! Die Teilnehmer werden über einen Moodlekurs mit Materialien versorgt. Die Referate werden sich, Stand jetzt, auf die Aufarbeitung und Vorstellung von Kapiteln aus dem Blackwell Companion, der online verfügbar ist, sowie auf die online verfügbaren Quellen beschränken. Ich werde versuchen, kommentierte Powerpoints bereitzustellen und eine sychrone Möglichkeit im Videochat (wahrscheinlich über Zoom) Fragen zu stellen und ggf. zu diskutieren, zu gewährleisten.


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